Aktuelles

14. Juni 2021

Corona: Wendepunkt im Gesundheitssystem

mit Dr. Manuela Rottmann

Online-Veranstaltung mit GoToWebinar:

Argumente für eine sichere Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum

Donnerstag, 17. Juni 20 Uhr

Teilnahme und Anmeldung unter: https://gruenlink.de/25gj

Dr. Manuela Rottmann ist seit 2017 Mitglied des deutschen Bundestags und u.a. stellvertretendes Mitglied im Gesundheitsausschuss, sie war von 2006 bis 2012 Hauptamtliche Dezernentin für Umwelt und Gesundheit in der Stadt Frankfurt. Die Juristin kommt aus Unterfranken und vertritt im Bundestag die Bürger*innen der Landkreise Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld.

Falsche politische Weichenstellungen und der daraus folgende ökonomische Druck haben zu Fehlanreizen zu Lasten des Patient*innenwohls und zu Kosteneinsparungen zu Lasten des Personals geführt. Krankenhäuser und Abteilungen sind ungesteuert aus dem Markt ausgeschieden, das Gesundheitssystem in Deutschland wurde für Renditeinteressen geöffnet. Dies wollen wir GRÜNEN verändern.

Die Corona Pandemie hat unser Gesundheitssystem auf eine harte Probe gestellt. Der gesicherte Zugang zur Gesundheitsversorgung ist selten öffentlich so intensiv diskutiert worden wie in den vergangenen 16 Monaten. Die Grenze der Leistungsfähigkeit ist nach wie vor ein zentraler Indikator zur Beurteilung der Bedrohung, die von der Pandemie ausgeht.   Was lernen wir daraus? Wie müssen wir unser Gesundheitssystem organisieren, damit allen eine gleichwertige Gesundheitsversorgung garantiert ist? Diese und andere Fragen wollen wir im Rahmen unserer Veranstaltung diskutieren.

Moderation: Dr. Herbert Sirois, Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis 241 Ansbach

Veranstalter: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Ansbach Stadt und Landkreis

10. Mai 2021 / 14. Mai 2021

Besuch Ludwig Hartmanns am MUNA-Gelände

Zum Besuch von Ludwig am Eingang des Muna-Geländes am 10. Mai fanden sich trotz des Werktages und der Uhrzeit ca. 100 Bürgerinnen und Bürger ein.
Nachdem kurzfristig eine Besichtigung des Geländes von der BIMA genehmigt worden war, konnte sich Ludwig vorab bei einer 1-stündigen Tour ein Bild vom Zustand machen.
Unser Dank gilt Herrn Breuer von den Bundesforsten für seine Führung und Information über den Geländezustand insgesamt und vor allem über den aktuellen Zustand des Waldes und seines Umbaus, seiner Entwicklung in den letzten (20) Jahren.

Dazu der Artikel von Wolfgang Dressler Vom Altmühlboten/NN

Ludwig Hartmann zur Muna: Wertvolle Fläche nicht opfern

Der Kreisverband erhält volle Unterstützung beim Thema Center Parcs durch MdL Ludwig Hartmann – 10.05.2021 17:09 Uhr

LANGLAU – Ludwig Hartmann gehört zu den Privilegierten: Er hatte Montagvormittag die Möglichkeit, das Muna-Gelände am Brombachsee zu besichtigen. Der bekannte Grünen-Politiker berichtete direkt hinterher auf einer Kundgebung am Eingang zum ehemaligen Militärgelände von seinen Eindrücken und seiner politischen Haltung zu Center Parcs. Etwa 80 Personen waren bei Sommerwetter gekommen, um zu hören, was der prominente Landtagsabgeordnete zu sagen hatte.

Ludwig Hartmann, einer der bekanntesten Vertreter der Grünen in Bayern, bei seiner Rede am Eingangstor der Muna bei Langlau.
Ludwig Hartmann, einer der bekanntesten Vertreter der Grünen in Bayern, bei seiner Rede am Eingangstor der Muna bei Langlau.
10.05.2021 © Wolfgang Dressler, NN

Der Muna-Wald zeichne sich durch eine funktionierende Naturverjüngung aus. Der Anteil der Fichte gehe zurück, die Buche lege zu, wie man es auch in den letzten Jahren erwarten konnte, befand Hartmann. Als junger Mann hat er einst ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in einem öffentlichen Forstbetrieb absolviert. Was ihm damals zum Waldumbau gesagt wurde, das habe er hier bei Langlau gut erkennbar vorgefunden.
Gerade für den Artenschutz sei ein solcher Wald wichtig. Das erfolgreiche Volksbegehren „Rettet die Bienen“ habe sich auf die Landwirtschaft konzentriert. Das dürfe aber nicht bedeuten, die Forstwirtschaft und insbesondere den unverändert anhaltenden Flächenfraß in Bayern aus den Augen zu verlieren. Dieser müsse in den nächsten Jahren massiv verkleinert werden.
Hartmann, einer der beiden Wortführer der Grünen im Landesparlament, wörtlich: „Wir brauchen eine intelligente Politik, bevor der Bagger kommt.“ In diesem Zusammenhang bekam auch Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder sein Fett ab. Dieser umarme zwar einen Baum in München vor den Kameras und kündige an, eine Million Bäume zu pflanzen, aber genau das funktioniere in dieser Größenordnung auf einem eher kleinen Gebiet auch ohne Eingriff des Menschen.
Enorm viel Fläche pro Gast
Für Hartmann steht fest, dass der geplante Center Parc enorm viel Fläche pro Gast benötigen wird. Die Forderung müsse aber lauten, dass sich das Projekt der Region anzupassen habe und nicht umgekehrt. Die ökologisch wertvolle Fläche – von denen man in Bayern sehr viele brauche – dürfe nicht geopfert werden. Die Entscheidung liege bei den Bürgern, wenn sie am 30. Mai zum Ratsbegehren Stellung nehmen.
Der Grünen-Politiker zeigte sich hier zuversichtlich. Jüngst habe die Bevölkerung in einer Kommune in der Oberpfalz Nein gesagt zu einem 70 Hektar großen Gewerbegebiet mitten im Wald. „Das Gleiche wünsche ich mir hier“, sagte Hartmann. Der Beifall der Zuhörer, die der Einladung des Grünen-Kreisverbands gefolgt waren, war ihm sicher.
Bei dieser politischen Entscheidung zu einem Großprojekt sei mehr denn je Transparenz angesagt. Und dazu gehöre auch, dass die Menschen vor dem 30. Mai in das Areal gelangen dürften. „Jeder, der in den Wald rein will, soll ihn sich auch anschauen können. Die Fakten sollte jeder kennen, jeder sollte sich ein Bild machen.“ Genau diese Besichtigungsmöglichkeit vor dem Urnengang fordert die Bürgerinitiative (BI) „Seenland in Bürgerhand“ seit Längerem.
Angstmacherei bei den militärischen Altlasten?
Ein Demonstrationsteilnehmer merkte an, dass von gewisser Seite bei den militärischen Altlasten übertrieben werde. Da werde Angstmacherei betrieben. So sei etwa die Gefahr durch Asbest nicht so groß wie dargestellt. Antwort des Gastes aus München: Selbst wenn es mehr militärische Altlasten als bisher bekannt gäbe, dann wäre das noch lange kein Grund, „den ganzen Wald plattzumachen“. Er stelle immer wieder fest, dass gerade bei Großprojekten so mancher Politiker dazu neige, das ganze Gelände an einen Dritten abzugeben und sich damit aller Sorgen zu entledigen. Das wäre der politisch einfachere, aber nicht der richtige Weg in Zeiten des Klimaschutzes.

Winfried Kucher (mit Mikrofon) aus Weißenburg eröffnete die Kundgebung. Er ist Sprecher des Grünen-Kreisvorstands im Landkreis. Kucher äußerte sich dankbar, dass die BIMA kurzfristig erlaubte, dass MdL Hartmann sich das Muna-Areal anschaute.
Winfried Kucher (mit Mikrofon) aus Weißenburg eröffnete die Kundgebung. Er ist Sprecher des Grünen-Kreisvorstands im Landkreis. Kucher äußerte sich dankbar, dass die BIMA kurzfristig erlaubte, dass MdL Hartmann sich das Muna-Areal anschaute. 10.05.2021 © Wolfgang Dressler, NN

Winfried Kucher befand im Namen des Grünen-Kreisverbands: „Es wäre ein Wahnsinn, wenn wir das Gelände nicht erhalten würden.“ Center Parcs (CP), mit seiner gut funktionierenden Werbemaschine, die auf Hochtouren laufe, habe jüngst erneut eine Infobroschüre unters Volk gebracht, und zwar mit einer Seite, die Landrat Manuel Westphal (CSU) gewidmet sei.

Kucher sah hier einen klaren Gegensatz zwischen der Unterstützung von CP und dem, was im Umweltmagazin des Landkreises zum Ausdruck komme. Die Grünen im Landkreis blieben jedenfalls auch nach der Vorstellung des Masterplans bei ihrem Nein. Die Natur zu bewahren und zu schützen, sei für sie oberstes Gebot, das überwiege alle anderen Argumente.
Damit sprach er natürlich Johannes Riedl, dem Vorstand der BI, aus dem Herzen. Riedl erklärte, der wirtschaftliche Nutzen für die Region durch einen Center Parc wäre sehr gering. Vorhandene Probleme würden eher noch verschärft werden, auch mit Blick auf den regionalen Arbeitsmarkt. Die Bürgerinitiative werde garantiert weiter gegen den Ferienpark kämpfen, notfalls auch über den 30. Mai hinaus.
10.05.2021 © Wolfgang Dressler, NN/Altmühlbote

Die Rede von Ludwig kannst Du hier anschauem:

Rechte: BI Seenland in Bürgerhand

Noch einige Bilder


10. Mai 2021

Ludwig Hartmann kommt

„Die Natur braucht den Muna-Wald“

Zu diesem Thema konnte der KV Weißenburg-Gunzenhausen für ein gemeinsames Treffen mit der BI „Seenland in Bürgerhand“ Ludwig Hartmann gewinnen.
Ludwig Hartmann ist seit 2010 Mitglied des Bayerischen Landtags und Fraktionsvorsitzender der Grünen. Seine Schwerpunktthemen sind Flächenverbrauch, Natur und Klima sowie Energie.
Sein Herzensanliegen ist der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen: „Ich möchte die Artenvielfalt erhalten, damit auch unsere Urenkel noch das Märchen vom Igel und vom Hasen verstehen. Ich wünsche mir Wälder, Wiesen und Felder anstelle gesichtsloser Gewerbegebiete in unserer Landschaft. Und ich kämpfe für eine giftfreie und mehr ökologische Landwirtschaft, weil das gut ist für unsere Natur und auch noch besser schmeckt.“

Dies deckt sich mit den Gründen der Grünen des KV Weißenburg-Gunzenhausen und des KV Roth sowie den Zielen der BI „Seenland in Bürgerhand“ für eine Ablehnung der Ansiedlung von Center Parcs auf dem Muna-Gelände.
Unsere Argumente gegen diese Ansiedlung haben wir nach der Vorstellung des sognannten „Masterplans“ nochmals in einer Pressemitteilung am 15.04.2021 im Weißenburger Tagblatt dargelegt.

Das Treffen findet am 10. Mai 2021 ab 11:00 Uhr vor dem Eingang zum Muna-Gelände statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen.

Die Corona-Hygienevorschriften sind zu beachten: es besteht Maskenpflicht sowie ein Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter. Bei Anreise mit dem Auto bitte die Parkvorschriften beachten.


01. Mai 2021

Einladung zum Online Vortrag

100 Tage Biden – Warum der neue Präsident kein Heilsbringer sein wird

Vortrag und Diskussion mit dem Historiker und Amerikaexperten Dr. Herbert Sirois

Die USA und Europa ringen nach vier Jahren Trump um ein neues Vertrauensverhältnis.
Der neue Präsident Joe Biden ist nun knapp 100 Tage im Amt und zeigt sich in vielerlei Hinsicht als Gegenmodell zu seinem exzentrischen Vorgänger. Nichtsdestotrotz sollte den Europäern klar sein, dass die Zeit des „America First“ nicht komplett vorbei ist. Biden hat klar signalisiert, dass sein Verhältnis zu Europa davon abhängen wird, ob man hier bereit ist, die USA bei der Eindämmung Chinas zu unterstützen, Russland im Zaum zu halten und das amerikanische Handelsdefizit zu reduzieren. Entsprechend fordert der neue US-Präsident noch klarer als seine Vorgänger, dass Europa mehr internationale Verantwortung übernehmen muss, die amerikanische Führungsrolle dabei aber unangefochten bleibt.
Das Verhältnis zu Amerika bleibt für Europa eine Schlüsselfrage. Nur im klaren Wissen um die Bedingungen lässt sich diese schwierige Beziehung verstehen.
Dr. Herbert Sirois ist Historiker und Amerikaexperte und tritt für Bündnis 90/Die Grünen als Direktkandidat bei der Bundestagswahl 2021 an. Er möchte mit Ihnen bei diesem Webinar die oben genannten Themen und Aspekte diskutieren.

Wollen Sie dabei sein? Melden Sie sich zu dem Webinar über diesen Link an:
https://gruenlink.de/1zwi 

19/20. April 2021

Liebe Freund*innen,
wir haben eine Kanzlerkandidatin und das freut uns ganz besonders

ANNALENA BAERBOCK

Annalena Baerbock ist seit 2018 Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und seit 2013 Abgeordnete des Deutschen Bundestags. Zuvor war sie von 2009 bis 2013 Landesvorsitzende der GRÜNEN in Brandenburg. Annalena Baerbock studierte Politikwissenschaft und Jura in Hamburg und London,arbeitete in Straßburg und Brüssel und lebt inzwischen in Brandenburg.

Der Kreisverband Weißenburg-Gunzenhausen von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN begrüßt die Nominierung von Annalena Baerbock.
Wir freuen uns, dass wir mit Annalena an der Spitze in diesen richtungsweisenden Wahlkampf ziehen. Unser Land und die ganze Welt stehen vor enormen Herausforderungen, für die wir unser bequemes „Weiter so“ aufgeben müssen.
Besondere Zeiten brauchen besondereAntworten.
Unser Wahlprogramm zeigt praktische Lösungen auf, wie dies gelingen kann.
Annalenas Kompetenz und Durchsetzungskraft, gepaart mit Empathie und Freude am Gestalten machen Mut für den Aufbruch zu einer solidarischen Gesellschaft, die für die Zukunft gewappnet ist.
Wir stehen als engagiertes Team, das praktisch und zukunftsorientiert denkt und handelt, voll und ganz hinter ihr.

Kommentare
„Ich hielt durchaus beide Aspiranten, Robert wie auch Annalena für fähig, diesen verantwortungsvollen Posten zu übernehmen. Auch freue ich mich, dass es die beiden geschafft haben sich ohne Graben- oder Flügelkämpfe, ohne gegenseitige Verletzungen zu einigen“ (Kerstin Zels, OV Gunzenhausen)
„Annalena wird sich erfolgreich für Frauenrechte und Gleichberechtigung einsetzen. Wir Frauen können die Welt bewegen, auch mit Kindern, wie das Beispiel der neuseeländischen Premierministerin Jacinda Ardern erfolgreich zeigt.“ (Ingrid Scala, OV Gunzenhausen)
„Besonders freut mich die Art und Weise der Entscheidungsfindung, ohne Getöse, ohne Gerangel, mit gegenseitigem Respekt und Wertschätzung. Dies zeigt, dass es beiden um die Sache geht, und nicht um persönliche Machtansprüche. Dies ist die beste Basis für die gemeinsame Gestaltung unsere Zukunft.“ (Winfried Kucher, KV Weißenburg-Gunzenhausen)
„Auf der Pressekonferenz nach ihrer Nominierung hat Annalena eindrucksvoll ihre Stärken bewiesen: deutlich in der Sache, ehrlich und empathisch. Ich hoffe sehr, dass dieser Politikstil auf andere Parteien abfärbt.“ (Carola Eschrich, KV Weißenburg-Gunzenhausen)
„Als Robert Habeck heute die Entscheidung für Annalena Baerbock als Spitzenkandidatin von uns Grünen zur Bundestagswahl bekanntgegeben hat, wurde mir klar: Jetzt ist die Chance da, bei den wichtigen Aufgaben unserer Zeit entscheidend voranzukommen. Gemeinsam können wir jetzt wirklich etwas bewegen. Und gleichzeitig bestärkt mich die Art und Weise wie die Entscheidung vonstattenging in meiner Erkenntnis: Die Grünen sind heute im Zentrum unserer Gesellschaft.“ (Ulrich Winter, OV Pleinfeld)
„Die richtige Art und Weise mit seinen Spitzenkräften umzugehen! Kein Hin- und Her, sondern GEMEINSAM für ein GRÜNES Deutschland. Und jetzt volle Fahrt voraus, um mit Visionen und Inhalten das Ende der Pandemie und den Anfang von einer neuen Zukunft einzuläuten!“ (Uli Wagner, OV Weißenburg)